20130319-153526.jpg20130319-154434.jpgDadaismus

… war eine Stilrichtung der 30er Jahre in Deutschland. Text, Malerei, Zeichnung, Skulptur und vor allem Collage und Montage mit Fotos und Filmmaterial waren bevorzugte ästhetische Ausdrucksmedien dadaistischer KünstlerInnen.

Der dadaistische Künstler Tristan Tzara erklärt, wie man zu einem dadaistischen Gedicht kommt. Um besser zu verstehen, was an diesen „Quatschtexten“ von künstlerischem Wert war, muss man wissen, dass viele dadaistischen KünstlerInnen am Ende des Ersten Weltkrieges zu schockiert waren, von dem Erlebten, um nach irgendeinem in der damaligen Zeit populären klassischen Schönheitsidealen in Malerei oder Skulptur zu arbeiten. Zu Vieles, was vor dem Krieg als wertvoll und ideal galt, ob in Literatur, Bildender Kunst, etc., schien nach soviel Leid des Krieges auf einen Schlag wie unsinnig. Aus der Not eine Tugend machend, und um weiterhin Kunst machen und genießen zu können, erklärten die Dadaisten fortan jeden Unsinn zum neuen Sinn der Kunst und Kultur.
Hiervon zeugt auch Tristan Tzaras Gedichtsanleitung!

    Das Museum of Modern Art hat Dada eine Ausstellung gewidmet – wie zuvor schon hunderte anderer Kunstmuseen weltweit. Im Internet gibtes folgende online Angebote hierzu:
    Folge Tzaras Hinweisen und collagiere ein Gedicht, um diesen Prozess des sinnigen Unsinns kreativ nachzuvollziehen:
    „Zufallsworte“ is an activity inspired by artist Tristan Tzara’s recipe for making a Dada poem:

TO MAKE A DADAIST POEM

    Take a newspaper.
    Take some scissors.
    Choose from this paper an article of the length you want to make your poem.
    Cut out the article.
    Next carefully cut out each of the words that makes up this article and put them all in a bag.
    Shake gently.
    Next take out each cutting one after the other.
    Copy conscientiously in the order in which they left the bag.
    The poem will resemble you.
    And there you are—an infinitely original author of charming sensibility, even though unappreciated by the vulgar herd.
    —Tristan Tzara, 1920

    http://www.moma.org/interactives/redstudio/activities/“>;;;;;Weitere Angebote (Flashplayer wird benötigt, sowie ein gewisses Verständnis für Anleitungen auf Englisch).

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  • Arbeitsblatt/Bildblatt „Dada“ (Verfasser: Renate und Martin Motycka, Quelle: http://www.more-art.at)
  • Arbeitsblatt: „Wie kommt es eigentlich zu dem Begriff Dada?“ (Hrsg.: Uli Schuster, 2003, Quelle: http://www.kunstunterricht.de)
  • _______________________________________________________________________________

    Web-Wortkombinationsmaschine

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  • Wortkombinationsmaschine „Permutationen“ – Florian Cramer (1996-1998, Quelle: http://permutations.pleintekst.nl)
    1. Es (…) lassen sich zum Beispiel
      – das „Systema Infinitum“ (Anonym, 1717) und
      – Raymond Queneaus «Cent mille milliards de poèmes» (…) in Webfassungen `erspielen´, (…)
      – Tristan Tzaras Anleitung «pour faire un poème dadaiste» mittels Auswahl von Zeitungen,
      Eingaben von URL-Adressen oder Einschreibungen in ein Textfeld ausgeführt werden kann.
      – In „Here comes everybody“ liefert ein Textautomat nach der Wahl von Buchstaben und (…) Silben
      Silbenkombinationen als Wortfindungen.
      – Als Rekursionsquelle zur Bildung von portmanteau-/Schachtelwörtern dient James Joyces „Finnegans Wake“ (Perl, freie Software: GNU GPL).

      (aus NetArt: Kurz-Tipps Thomas Dreher)

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    Merz – Kunst
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  • Unterrichtsmaterialien „(…) Kurt Schitts Merz-Perspektive“ (Verfasserin: Sigrid Franz, 2005, Quelle: http://www.dgae.de)
      (…) Thema ist, inwiefern und unter welchen ästhetischen Vorzeichen bei Merz künstlerisches und „nicht-künstlerisches“ Material – also die Gegenstände und überreste des täglichen Lebens – zusammenfinden. (…)(Georg Peez, 3.8.2009)
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