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Stop-Motion Film „Automatic Wtiting“ vom südafrikanischen Künstler William Kentridge

William Kentridge’s zeitgenössischenTrickfilme werden seit dem Ende der Apartheit (afrikaans: Rassentrennung) in allen wichtigen Kunstausstellungen und Museen weltweit gezeigt (documenta, Biennale Venedig, etc.).
Zum einen ist der Herstellungsprozess interessant: Kentridge zeichnet einzelne Filmszenen als großformatige Kreidezeichnungen, fertigt während dieses längeren Zeichenprozesses permanent Einzelfotos. Hierbei fotografiet er auch das Ausradieren von „aus der Filmszene verschwindenen“ Teilen von Figuren und Hintergründen. Da Pastellkreide- und Kohlestiftlinien jedoch nach dem Radieren immer einen leichten Schatten auf dem Papier hinterlassen, entwickelt Kentridge im Film so geisterhafte Bewegungsillusionen, die er mit der Handlung sinnstiftend verküpft:

So geht es in seinen oft surreal bis abstrakt anmutenden Zeichentrickfilmen oft um Entwicklungen einzelner Schicksale während und nach der Epoche der Apartheit in Südafrika. Kentridge entwickelt entlang seiner speziellen (und immer neu inspiriert davon) Zeichentechnik immer neue Filmhandlungen mit philosophischem Tiefgang, zuletzt für die documenta 13 zum Thema Zeit.

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