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      Der Filmemacher Werner Nekes hat über Jahrzehnte hinweg eine Kulturgeschichte der optischen Medien zusammengefügt:
      Anamorphosen, Laterna-Magica und Projektionsbilder, Perspektivtheater etc., die als Vorläufer für Film, Fernsehen und das digitale Zeitalter anzusehen sind. An diesen Objekten lässt sich eine geschichtliche Entwicklung der Bilderzeugung vor dem Hintergrund der jeweiligen technischen Möglichkeiten ablesen.

Ein Lexikon der optischen Medien mit über 200 Fachbegriffen von A bis Z findet sich auf seiner Website. (Quelle: http://wernernekes.de)

  • „(…) a glossary of filmterms“ (engl., Quelle: film-english.com, Verfasser: Kieran Donaghy)
      Sehr anschauliches Filmlexikon auf Englisch mit optimalen Filmclips und Fotos. Tolles Design.
  • Bild-/Textblätter, Powerpoint: „Die Mechanisierung des Bildes – Geschichte der Fotografie und des Films“, z.B. mit historischen Beispielen, wie „Bilder erzählen Geschichten – Höhlenmalerei, Lascaux“, „Rollenbilder in Indien“, „Comic & Film“, „Die Dürerscheibe“, „Spiegelprojektion mit einem Hohlspiegel“, „Bild & Schrift – Buchdruck“, „Camera Obscura, Dunkle Kammer“, „Erster Fotoapparat“, „Erste Fotografien“, „Laterna Magica“, „Daumenkino“, „Kinematograph“, „Kamera“, „Filmplanung“ (72 Blätter, BG-KSEnge, M. Leimbacher, 2012, Quelle: bg.ken.ch)

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Thaumathrope

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Daumenkino

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Trommelkino (engl.: zoetrope).    

zoetrope, Foto: Andrew Dunn, 2004

zoetrope, Foto: Andrew Dunn, 2004

zoetrope, Foto: 2007, santivalladolid

zoetrope, Foto: 2007, santivalladolid

Trommelkino / Zoetrope (Quelle: museumsgifs.tumbler.com)

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Cinemagram (engl.: cinemagraph) – ein Film im Foto

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Ein Cinemagram ist ein Film im Still (-foto) und eine gif-Datei. Es ist mit Photoshop oder einer App (für Iphone) einfach und schnell herzustellen.

Cinemagramme zu erstellen und zu betrachten ist eine sehr praktische Art, sich die visuellen/grafischen Qualitäten von Films und Fotos bewusst zu machen. Besonders unter der Regie von Stanley Kubrick („Odyssee im Weltall“, Clockwork Orange“, etc.) entstanden visuell packende Filmausschnitte ; er arbeitete mit Filmstills (= Schnappschuss-Fotos von Filmszenen), um die jeweiligen Bildeindrücke und Bildkompositionen der Kameraaufnahmen zu verfeinern. So entstehen gut erträgliche bis hinreißende „langsame“ Filmsequenzen mit sehr subtilen (= feinen, intelligenet, kaum wahrnehmbaren) Bewegungsmotiven, die eine neuartige Spannung erzeugen – jenseits der dynamisierten Actionfilmen oder Thriller/Dramen.

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