Bild von René Magritte (Quelle: Kleon3, 2014, wikimedia commons)

Surrealismus


 

 

 

 

 

Textblätter:

  • Textblätter: „Der Begriff der Verfremdung“  – Textvergleich zwischen LEXIKON DER KUNST. VEB Seemann Verlag, Leipzig 1978, Nachdruck Westberlin 1983 im Vergleich und de.wikipedia.org/wiki/V-Effekt
    (Zusammenstellung: Rainer Randig, Quelle: brunnenrand.de)
Philosophie der Gegenwartskunst – Fünf Vorlesungen“ mit einfachen Grafiken zur Sprachwissenschaft, 
Mirakel, Zufall, Traumdeutung, Spontaneität, Kreativität, 
Selbsterklärung, Psychoanalyse, 
Assoziation, Automatismus, Sprache,
Einbildungskraft, 
Symbolik,
„Ausgehend von der Bestimmung der Kunst der Moderne als einer Metakunst, einer Kunst über Kunst, einer ästhetischen Analyse des Ästhetischen selber haben wir zwischen einer negativen und einer positiven Seite der Avantgarde unterschieden. Die negative erfüllt sich in den Merkmalen derDestruktivität, der Selbstreferentialität und der Paradoxalität der Reflexion, die positive in den Kategorien des Mystischen und des Politischen. Dabei wurde tentativ das Mystische dem Dadaismus und das Politische dem Surrealismus zugewiesen. (…)“ (Auszug)

Auszug: „Ein sehr typisches Bild für den Surrealismus ist das ‚Porträt von Dora Maar‘ (1937)“, 

Aufsatz über psychische Umstände, die sich in Picassos Bildern ausdrücken können


Auszug: „Der Surrealismus gehört heute zu den populärsten Kunstrichtungen. Die Faszination entspringt dem Rätselhaften und Phantasievollen, welches surrealistische Kunst im allgemeinen verbindet. Als einheitlicher Kunststil ist er schwer fassbar: Diversität scheint vielmehr ein Grundmerkmal des Surrealismus zu sein. Gemeinsam war allen surrealistischen Künstlern ein Interesse an den verborgenen Kräften des Irrationalen und der Kampf gegen die bestehende Moral und Gesellschaft.

Die Anfänge des Surrealismus liegen in der kreativen Atmosphäre der Nachkriegszeit gegen Beginn der 20er Jahre. Die Erfahrung des zweiten Weltkriegs hatte eine junge Künstlergeneration in tiefe Zweifel an der bestehenden Gesellschaft und deren Werte gebracht. Kunstströmungen wie der Dadaismus waren entstanden, die überkommene Werte völlig in Frage stellten. Die Avantgarde war offen für revolutionäre geistige Strömungen, wie die kommunistische Revolution in Russland und die Theorien Sigmund Freuds. (…)“

Inhaltsverzeichnis (…)

3. Zeitprobe
4. Biographie
5. Der Surrealismus
5.1 Geschichte des Surrealismus
6. Die paranoisch-kritische Methode
7. Erklärung und Deutung einiger von Dali verwendeten Objekte
8. Dali´s Werk „Die brennende Giraffe“
8.1. Beschreibung und Deutung des Bildes
9. Galerie mit 7 Bilder
10. Schlußbetrachtung
11. Fremdwörter-, und Personenbeschreibungen (…)

Auszüge: „Den Begriff „Surrealismus“ hatte Picasso schon früher, gemeinsam mit dem Dichter Guillaume Apollinaire geprägt. Dieser hatte Picassos Entwürfe für das Ballettstück „Parade“ als „sûr-realisme“ (wörtlich übersetzt: Über dem Realismus) bezeichnet. Picasso war also für die Entwicklung der Surrrealisten neben Giorgio di Chirico (1888-1978) und Marcel Duchamp (1887-1968) durchaus einer ihrer Wegbereiter.“ (…) „Für die Surrealisten waren es gerade die Vereinfachungen der kubistischen Bilder Picassos, die den Gegenstand derart verkomplizierten, dass er erst wirklich interessant wurde. Menschen und Dinge wurden von den Kubisten in scharfkantige Einzelteile zersplittert, die eindimensionale Perspektive überwunden und das Gezeigte so von mehreren Seiten gleichzeitig sichtbar gemacht. Die Künstler um Breton waren von dieser Schaffensphase Picassos mehr als begeistert und untersuchten diese in zahllosen Essays.“

 

 

 

 

Arbeitsblätter

Pariser Dada, 
„Das Unbewusste“, 
Sigmund Freud
Pittura Metafisica – Giorgio de Chirico
Salvador Dalí

Frottage, Grattage, 
Assoziation, Verfremdung, Kombinatorik, 
Abklatschverfahren, Collageverfahren, 
Ready-Mades, Objet-Trouvés, 
Symbol, Allegorie, 
Manifest des Surrealismus, 
„Ergründung der im Innersten verborgenen Urtriebe“, Traum, 
„totaler Freiheit des Individuums“, 
Psychoanalyse, Unbewusstsein, 
André Breton, 
Salvador Dalí, 
René Magritte, 
Max Ernst, Jean 
Miró, 
Yves Tanguy, 
Meret Oppenheim, 
Marcel Duchamp, 
Man Ray, 
Giorgio de Chirico

Erster Weltkrieg, 
Literaturwissenschaftliche Grundbegriffe Online, 
Dada in Paris, 
„Avantgarde: Begriffs- und Problemgeschichte“, 
André Breton: Manifest des Surrealismus, (…), 
„Surrealismus in Paris“ (Filmclip), 
Amerikaner in Paris, 
Bezüge zum Dadaismus/zu Dadaisten (Hugo Ball, Kurt Schwitters, Hans Arp, John Heartfield, Nikolai W. Gogol)

Auszug der Webseite: „(…) Unter Avantgarde (franz. “Vorhut”) werden in der Kunst Strömungen verstanden, die sich an der Idee des Fortschritts orientieren und besonders radikal sind. Der Dadaismus ist eine davon. (…)“


Surrealismus und das „Unbewusste“, 

René Magritte, 

Salvador Dalí, 

Max Ernst, 

Marc Chagall, 

Joan Miro – leider keine Künstlerin gelistet


  • Bild-/Textblätter & Videoclips: „Surrealismus“, (Text, Zusammenstellung: Patrick Blumenthal, Quelle: pbgestalter.ch)

Hieronymus Bosch, 

Giorgio de Chirico, 

René Magritte

Auszug: „Motto ‚Ich gebe zu, dass 2 x 2 = 4 etwas Grossartiges ist. Aber wenn wir schon mal beim Rühmen sind, dann muss ich doch sagen, dass 2 x 2 = 5 sich auch nicht übel annimmt.‘ Dostojewsky, russ. Schriftsteller“

„Der Surrealismus sucht – wie viele andere Kunstrichtungen und sonstige Geistesdisziplinen – nach Wahrheit, nach einem Schlüssel zu den Rätseln der Welt. Seine Anhänger sind überzeugt, dass das bisherige Wirklichkeitsbild zu eng war, zu beschränkt.“


Entstehung, 
Psychoanalyse, Assoziation, 
Definition und Grundgedanken, 
veristischer und absoluter Surrealismus, 
Vorbilder, Dada, 
Collage, Assemblage, Frottage, Fumage, Grattage, Decalcomanie, Materialbild, 
Salvador Dalí, 
René Magritte, 
Joan Miro, 
Giorgio de Chirico, 
Max Ernst, 
Renate Stieber

Expressionismus (Franz Marc, Ernst Ludwig Kirchner, August Macke)
Kubismus (Pablo Picasso, Georges Barque, Juan Gris)
Futurismus (Umberto Boccioni, Giacomo Balla)
Konstruktivismus (Kazimir Malewitsch, Theo van Doesburg)
Dadaismus (J.T. Baargeld, Kurt Schwitters, Hannah Höch, Theo van Doesburg, John Heartfield, Raoul Hausmann, Max Ernst)
Surrealismus (Salvador Dalí, René Magritte, Max Ernst)
Neue Sachlichkeit (Käthe Kollwitz, Otto Dix, Georg Grosz)
NS Kunst (Oskar-Martin Amorbach, Arthur Kampf, Adolf Ziegler)
American Scene – Landscape (Georgia O’Keeffe, Diego Riveira, Edward Hopper)
 

Kurzinformation zu Giorgio De Chirico, Gestaltung: Albert Ottenbacher, Quelle: albert-ottenbacher.de

 
 
 
 

Zitate

«Im Hinblick auf meine Malerei wird das Wort ‚Traum’ oft missverständlich gebraucht. Meine Werke gehören nicht der Traumwelt an, im Gegenteil. Wenn es sich in diesem Zusammenhang um Träume handelt, sind diese sehr verschieden von jenen, die wir im Schlaf haben. Es sind eher selbstgewollte Träume, in denen nichts so vage ist wie die Gefühle, die man hat, wenn man sich in den Schlaf flüchtet. Träume, die nicht einschläfern, sondern aufwecken wollen.»

«Ich habe Miró um 1926 mehrmals in Paris getroffen. Er nahm Boxstunden, um bei Gelegenheit seine geistige Leere verteidigen zu können.»

«Ein Bild ist nicht zu verwechseln mit einer Sache, die man berühren kann. Können Sie meine Pfeife stopfen? Natürlich nicht! Sie ist nur eine Darstellung. Hätte ich auf mein Bild geschrieben, dies ist eine Pfeife, so hätte ich gelogen. Das Abbild einer Marmeladenschnitte ist ganz gewiss nichts Essbares.»

«Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen.»

«Habe keine Angst vor der Perfektion: du wirst sie nie erreichen!»

«Im Abschied liegt die Geburt der Erinnerung.»

«[…] Die Tatsache, daß ich selbst im Augenblick, wo ich male, die Bedeutung meiner Bilder nicht erkenne, will nicht heißen, daß sie keine Bedeutung hätten.»

«Wenn ein Kunstwerk wirklich unsterblich sein soll, muß es alle Schranken des Menschlichen sprengen: Es darf weder Vernunft noch Logik haben. Auf diese Weise kommt es dem Traume und dem Geiste des Kindes nahe.»

«Von Malern, die verrückt malen, kann Picasso am meisten.»

«Was vor allem anderen Not täte: die Kunst von allem Hergebrachtem zu entrümpeln, von jedem Sujet, jeder Idee, jedem Gedanken, jedem abgestandenen Symbol.»


«Befestigt ein leeres Gefäss an einer Schnur von 1 bis 2 m Länge, bohrt ein kleines Loch in den Boden, füllt die Büchse mit flüssiger Farbe. Lasst die Dose am Ende der Schnur über eine flachliegende Leinwand hin- und herschwingen. Leitet die Dose durch Bewegungen der Hände, Arme, Schultern und des gesamten Körpers. Auf diese Weise tröpfeln überraschende Linien auf die Leinwand. Das Spiel der Gedankenverbindungen beginnt.»

«Aus ist’s natürlich mit der alten Auffassung vom ‚Talent’, aus auch mit der Helden­verhim­melung … Da jeder ‚normale’ Mensch (und nicht nur der ‚Künstler’) bekanntlich im Unter­bewusstsein einen unerschöpflichen Vorrat an vergrabenen Bildern trägt, ist es Sache des Muts oder befreiender Verfahren … von Entdeckungsfahrten ins Unbewusste unverfälschte … Fundgegenstände (‚Bilder’) ans Tageslicht zu fördern.»
 

«Hier wird die Natur zum ersten Mal als Kryptogramm behandelt.»

«Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzliche Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität.»

 
 
 
 
 
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Aufgabe Aufgaben
Aufgaben

Auszug: „Die oft zirpenden, summenden oder brummenden Klänge des […] Junior Theremin-Kit ML 209 wirken wie geschäftige oder zornige Insektenstimmen. Auch die Form von elektronischen Bauteilen des Theremins, die fühlerähnlichen Antennen, rufen Assoziationen an Insekten hervor. Dies inspirierte am 06.12.2006 eine Arbeitsgruppe von Kunst-, Musik- und Techniklehrern in dem […] Workshop Theremine im Unterricht zu dem Unterrichtsmodell: „Fantastische Insekten” für den Kunstunterricht.“   7. und 8. Jahrgangsstufe, 16 Doppelstunden, angelehnt an Arbeiten von Salvador Dalí

  • Unterrichtsmaterialien: „Thema Surrealismus: Automatisches Schreiben“ , René Magritte: Das Auge (Studie zu „Les Chants de Maldoror“, 1945), Die Särge („Madame Recamier“, 1950), (Einstein-Gymnasium Rheda-Wiedenbrück, 2011/12, Quelle: einsteinfreun.de)
Auszug: „Automatisches Schreiben, inspiriert durch zwei Zeichnungen des belgischen Surrealisten Rene Magritte (1898 – 1967):
In der Literatur wurde die Methode der Écriture automatique (automatisches Schreiben) von der Gruppe der Surrealisten um André Breton im Paris der 1920er Jahre adaptiert. Das automatisch Niedergeschriebene, welches sich einem planvollen Aufbau ebenso widersetzt wie einer nachträglich zensierenden Korrektur, diente hier nicht zur Heilung von Krankheiten, zur Erstellung von Psychogrammen oder zur Überwindung von Persönlichkeitsspaltungen, sondern postulierte die unbewussten, traumhaften und spontanen Elemente menschlicher Eingebung als Grundlage für eine neue Art der Kreativität.

Aufgabenstellung: Betrachten Sie eines der Bilder (s.u.) zunächst eine Weile. Schreiben Sie fünf Minuten ohne Unterbrechung. Wenn die Gedanken stocken, „krakeln“ Sie auf dem Papier weiter. Nutzen Sie das entstandene Material für einen kurzen Prosatext oder ein Gedicht.
 

„Sie starren
ohne jegliche Wärme,
regelrecht verharren
auf dem bleichen Körper.
Man könnte sagen,
nein wirklich, sie wagen ,
ihn zu durchbohren,
zu durchstoßen
und zu vernichten.
Die letzte Lebenskraft sie ihm entsaugen,
mit ihren fremden, gaffenden Augen.“

 

Animierte Fotos/Gifs

  • by graphonaut, 2014, Quelle: graphonaut.fr

  • Animated Gif – Superpowerleafs/Superkräfteblätter (Design: Miranda Pfeiffer, Quelle: tumblr.com)
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